Kein Gras auf Strauchschnittplatz

Die Ortsgemeinde Dichtelbach nutzt den Strauchschnittplatz der Stadt Rheinböllen. Es ist nun nicht mehr möglich Rasenschnitt auf dem Strauchschnittplatz abzugeben.

Wieso darf ich keinen Rasenschnitt abladen?

Das Problem: Sickersaft durch Verdichtung und akute Brandgefahr

Sickersaft entsteht vor allem dann, wenn leicht abbaubare, wasserreiche Pflanzenreste – das sogenannte krautige Material (wie Rasenschnitt) – verdichtet abgelagert werden. Durch einsetzende biologische Abbauprozesse wird Zellwasser frei. Mischt sich dieses mit Niederschlagswasser, entsteht eine nährstoffkonzentrierte und mit organischen Säuren belastete Flüssigkeit die Böden oder auch nahegelegene Gewässer massiv beeinträchtigt. Frischer Rasenschnitt enthält viel Feuchtigkeit und organisches Material. Die Temperatur im Inneren kann auf 60-80 °C oder mehr steigen – es besteht erhöhte Brandgefahr.

Tipps zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Rasenschnitt

  1. Kompostierung: Nutzen Sie den Rasenschnitt zur Kompostierung im eigenen Garten, um wertvollen Humus zu erzeugen.
  2. Mulchen: Belassen Sie den Rasenschnitt direkt auf dem Rasen, um den Boden mit Nährstoffen zu versorgen und Feuchtigkeit zu speichern.
  3. Saisontonne: Bestellen Sie eine Biotonne für Rasenschnitt und andere Gartenabfälle für mindestens 6 Monate. Alternativ kann Ihre bisherige Biotonne auch auf Dauer ausgetauscht werden, so haben Sie das ganze Jahr mehr Tonnenvolumen zur Verfügung. (Beispiel: von 120-l-Tonne auf 240-l-Tonne)
  4. Rasenroboter: Ein Rasenroboter schneidet das Gras und lässt den Rasenschnitt direkt auf dem Rasen liegen – eine einfache Möglichkeit, den Boden zu bereichern.

Siehe hierzu ausführlich: https://www.rh-entsorgung.de/baum-strauchschnitt

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