Dorfgeschichte

Dichtelbach wurde als Ort das erste Mal am 6. November 996 erwähnt, festgehalten in einer vom Kaiser Otto III. ausgestellten Urkunde.

In dieser Urkunde wird der Dichtelbach, der für den Ort namensprägend ist, im Rahmen einer Grenzbeschreibung erwähnt.

In der anläßlich der 1000-Jahrfeier im Jahr 1996 herausgegebenen Schrift

Dichtelbach in Vergangenheit und Gegenwart - 1000 Jahre Siedlungsgeschichte           am 'Dahdilebach'

ist die Entwicklung der Gemeinde in Vergangenheit und Gegenwart festgehalten.

Die nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung der Einwohner:

Einbwohnerstatistik 

 

Wappen und Fahne von Dichtelbach


Das von Herrn Willi Wagner, Ohlweiler, entworfene Wappen für Dichtelbach wurde am 16. März 1981 als ein juristisch verbindliches Kennzeichen der Ortsgemeinde genehmigt. Nach der Gemeindeordnung vom 14. 12. 1973 § 5, in Verbindung mit § 2 der Landesordnung zur Durchführung der Gemeindeordnung vom 21. 2. 1974 gilt die Bezirksregierung als zuständige Behörde.1
Die amtliche Beschreibung des Ortswappens lautet:
„Schild gespalten, vorne ein schräglinker blauer Wellenbalken, darunter ein schwarzer Hammer und Schlägel, über dem Wellenbalken das rote Mainzer Rad, hinten in Schwarz ein rotbewehrter - und - gezungter goldener Löwe."2

Abb. 41:
Ortsfahne, genehmigt 1995



Erklärung: „Der goldene Löwe weist auf die ehemaligen Landesherren, die Herzöge von Pfalz-Simmern und die Kurfürsten von der Pfalz, Hammer und Schlägel auf den Erzabbau im Räume Dichtelbach. Der Wellenbalken deutet redend auf den Ortsnamen. Das Rad weist auf das Erzstift Mainz hin, das arn 6. November 996 von Kaiser Otto III. den Binger Wald geschenkt bekam. In der Schenkungsurkunde wird Dichtelbach erstmalig urkundlich erwähnt."3
1 Zu den Wappen der Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen vgl.
W. Wagner, Wappen, in: HHbl. 50, 1981, S. 358 - 364; und HHbl. 58, 1983,
S. 296 - 301.
2 W. Wagner, Wappen, in: HHbl. 58, 1983, S. 297 - 298.
3 Ebd. S. 299.

Weitere Infos aus der Chronik